Allgemeine Geschäftsbedingungen

Artikel 1 – Begriffsbestimmungen
In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird verstanden unter:
Widerrufsfrist: Die Frist, innerhalb derer der Verbraucher sein Widerrufsrecht gemäß § 355 BGB ausüben kann.
Verbraucher: Eine natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
Tag: Kalendertag.
Dauerschuldverhältnis: Ein Fernabsatzvertrag, der sich auf eine wiederkehrende Lieferung von Waren und/oder Dienstleistungen erstreckt, deren Liefer- oder Abnahmeverpflichtung sich über einen bestimmten Zeitraum erstreckt.
Dauerhafter Datenträger: Jedes Medium, das es dem Unternehmer oder dem Verbraucher ermöglicht, personenbezogene Informationen so zu speichern, dass sie später für eine angemessene Zeit eingesehen und unverändert wiedergegeben werden können (z. B. E-Mail, PDF, USB-Speicher).
Widerrufsrecht: Die Möglichkeit des Verbrauchers, den Fernabsatzvertrag innerhalb der Widerrufsfrist ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Unternehmer: Die natürliche oder juristische Person, die über ein Fernabsatzsystem Waren und/oder Dienstleistungen im Wege des Fernabsatzes an Verbraucher anbietet.
Fernabsatzvertrag: Ein Vertrag gemäß § 312c BGB, dessen Abschluss unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln erfolgt und für den ein vom Unternehmer organisiertes Vertriebssystem genutzt wird.
Fernkommunikationsmittel: Ein Mittel, das zur Vertragsabschließung verwendet werden kann, ohne dass sich die Vertragsparteien gleichzeitig physisch gegenüberstehen (z. B. Website, E-Mail, Online-Shop).
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmers.

Artikel 2 – Identität des Unternehmers
Unternehmer: van Houten entreprise
Geschäftsanschrift: Wolfstraat 7, 5409AP Odiliapeel
E-Mail: support@hausono.de
Handelsregister: 98844156
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.): NL005357264B02
Der Unternehmer ist in den Niederlanden ansässig und bietet seine Waren und Dienstleistungen an Verbraucher in Deutschland und anderen EU-Ländern an. Für alle Vertragsbeziehungen gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Artikel 3 – Anwendbarkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers sowie für jeden zustande kommenden Fernabsatzvertrag zwischen Unternehmer und Verbraucher. Bevor ein Vertrag abgeschlossen wird, wird der Text dieser AGB dem Verbraucher zur Verfügung gestellt oder es wird darauf hingewiesen, wo sie online eingesehen werden können. Wenn besondere Produkt- oder Dienstleistungsbedingungen gelten, kann sich der Verbraucher im Falle widersprüchlicher Bedingungen auf die für ihn günstigste Bestimmung berufen.

Artikel 4 – Das Angebot
Wenn ein Angebot eine begrenzte Gültigkeitsdauer hat oder unter Bedingungen steht, wird dies deutlich angegeben. Das Angebot enthält eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen. Offensichtliche Schreib- oder Druckfehler binden den Unternehmer nicht. Jedes Angebot enthält Informationen über Preis, Versandkosten, Zahlungs-, Liefer- und Vertragsbedingungen sowie Widerrufsrechte.

Artikel 5 – Der Vertrag
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Verbraucher das Angebot akzeptiert und die Bedingungen erfüllt. Bei elektronischer Annahme bestätigt der Unternehmer unverzüglich den Eingang der Annahme. Der Unternehmer kann – im gesetzlichen Rahmen – prüfen, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Spätestens bei Lieferung erhält der Verbraucher alle maßgeblichen Vertragsinformationen auf einem dauerhaften Datenträger.

Artikel 6 – Widerrufsrecht
Der Verbraucher hat das Recht, einen Fernabsatzvertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Frist beginnt am Tag, an dem der Verbraucher oder ein benannter Dritter das Produkt erhalten hat. Der Widerruf muss eindeutig erklärt werden, z. B. per E-Mail. Die Ware ist binnen 14 Tagen nach Widerruf auf eigene Kosten zurückzusenden. Der Unternehmer erstattet den Kaufpreis innerhalb von fünf Werktagen nach Erhalt der Rücksendung. Der Verbraucher haftet nur für Wertverlust, der durch eine Nutzung entsteht, die über die Prüfung im Ladengeschäft hinausgeht.

Artikel 7 – Ausschluss des Widerrufsrechts
Der Unternehmer kann das Widerrufsrecht ausschließen, soweit dies gesetzlich zulässig ist, z. B. bei versiegelten Hygieneartikeln, maßgefertigten Produkten, verderblichen Waren oder digitalen Inhalten, wenn der Verbraucher der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist ausdrücklich zugestimmt hat. Ein Ausschluss wird vor Vertragsabschluss klar mitgeteilt.

Artikel 8 – Preise
Während der angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise nicht erhöht, außer bei Änderungen der Mehrwertsteuer. Produkte können preislichen Schwankungen unterliegen, wenn diese auf Marktbedingungen beruhen. Preise verstehen sich inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer. Zusätzliche Kosten wie Versand oder Bearbeitungsgebühren werden vor Vertragsabschluss klar genannt. Offensichtliche Preisfehler binden den Unternehmer nicht.

Artikel 9 – Zustandekommen des Vertrages
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Verbraucher das Angebot akzeptiert. Bei elektronischer Annahme bestätigt der Unternehmer unverzüglich die Annahme. Der Unternehmer darf – soweit gesetzlich erlaubt – die Bonität des Verbrauchers prüfen und bei Ablehnung den Verbraucher informieren. Bei Lieferung erhält der Verbraucher vollständige Kontaktinformationen, Widerrufs- und Rückgabebedingungen, wesentliche Produktmerkmale, Gesamtpreis sowie gegebenenfalls Vertragslaufzeiten.

Artikel 10 – Widerrufsrecht des Verbrauchers
Der Verbraucher kann innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist beginnt mit Erhalt der Ware. Während der Widerrufsfrist muss der Verbraucher sorgfältig mit Ware und Verpackung umgehen und sie nur so weit prüfen, wie zur Feststellung von Eigenschaften und Funktion nötig. Nach Widerruf muss die Ware binnen 14 Tagen zurückgesendet werden. Nach Eingang erstattet der Unternehmer Kaufbetrag und Versandkosten, jedoch nicht Mehrkosten für Premium-Versand. Der Verbraucher haftet für Wertverlust, der über normale Prüfung hinausgeht.

Artikel 11 – Ausschluss des Widerrufsrechts
Ein Widerrufsrecht besteht u. a. nicht bei maßgefertigten Produkten, verderblichen Waren, entsiegelten Hygieneartikeln, untrennbar vermischten Waren, entsiegelten Audio-/Video-/Softwareprodukten sowie digitalen Inhalten, bei denen der Verbraucher dem Beginn der Ausführung zugestimmt hat. Dienstleistungen können ausgeschlossen werden, wenn der Verbraucher dem Beginn zugestimmt und den Verlust des Widerrufsrechts akzeptiert hat.

Artikel 12 – Kosten der Rücksendung
Der Verbraucher trägt die Rücksendekosten, sofern der Unternehmer nicht etwas anderes erklärt hat. Wenn die Ware nicht normal per Post zurückgesendet werden kann, informiert der Unternehmer vor Vertragsabschluss über die voraussichtlichen Rücksendekosten. Bei Vereinbarung kostenloser Rücksendung sorgt der Unternehmer für ein Rücksendeetikett oder übernimmt die Kosten direkt.

Artikel 13 – Erstattungen
Nach Widerruf und Rücksendung erstattet der Unternehmer alle Zahlungen spätestens 14 Tage nach Eingang der Ware oder Vorlage eines Versandnachweises. Rückerstattungen erfolgen über dieselbe Zahlungsmethode. Bei Wahl einer teureren Versandart werden Mehrkosten nicht erstattet. Bei Wertverlust kann der Unternehmer den Betrag abziehen, wenn der Verbraucher zuvor ordnungsgemäß informiert wurde.

Artikel 14 – Beschwerdeverfahren
Beschwerden müssen innerhalb von 7 Tagen nach Feststellung des Mangels vollständig und klar eingereicht werden. Der Unternehmer beantwortet Beschwerden innerhalb von 14 Tagen. Benötigt die Bearbeitung länger, erhält der Verbraucher innerhalb der Frist eine Eingangsbestätigung mit Termininformation. Lässt sich eine Beschwerde nicht einvernehmlich lösen, kann ein Streitbeilegungsverfahren eingeleitet werden. Eine Beschwerde setzt die Vertragspflichten nicht aus, es sei denn, der Unternehmer hat dies schriftlich bestätigt. Wird eine Beschwerde als berechtigt anerkannt, ersetzt oder repariert der Unternehmer das Produkt kostenlos.

Artikel 15 – Streitigkeiten
Auf alle Verträge zwischen Unternehmer und Verbraucher findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung, auch wenn der Verbraucher im Ausland ansässig ist. Kann ein Streit nicht einvernehmlich gelöst werden, kann sich der Verbraucher an eine anerkannte Schlichtungsstelle oder die europäische Online-Streitbeilegungsplattform gemäß EU-Verordnung Nr. 524/2013 wenden. Die Teilnahme des Unternehmers an einem Schlichtungsverfahren ist freiwillig, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Bei gerichtlichen Streitigkeiten ist der Gerichtsstand der Sitz des Unternehmers, sofern gesetzliche Verbraucherrechte dem nicht entgegenstehen.